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digit poll
vom 24.05.2003 alte frage - neu aufgelegt : WHICH IST THE BEST .. 3D SOFTWARE ? die mehrzahl der umfrage-teilnehmer des magazins DIGIT stimmte bislang für lightwave. angesichts der letzten update-sorgen scheint der gute ruf von LW auch dem langmut und engagement der treuen fan-gemeinde ge- schuldet. salut und dank an die alten lw-mailing-listen und neuen foren, die recht aktiv an der lösung von pro- blemen basteln. mögen die NEWTEKer dies nicht vergessen : ein heer fleissiger und geduldiger "beta-tester" müht sich .. hier .. "draußen" ! wie repräsentativ dieser vergleich unter maya, softimage, lw, 3dmax, cinema, houdini und universe ist, wird sich erweisen. böse stimmen unken, lightwaver hätten einfach "mehr zeit" .. für .. online-votings. `:o] ergebnisse solcher umfragen, falls überhaupt aussagefähig, sind maximal fürs marketing interessant. viele projekte laufen heutzutage unter zusammenwirken verschiedenster software, wie nicht nur spieleentwick- ler wissen. aktuelles beispiel ist der kinofilm THE CORE, für den maya-, lightwave- & 3ds-max-artisten hand in hand werkelten. fazit : es wird stets liebhaber und favoriten geben, wohl aber kaum je einen wirklichen ALLESkönner unter uns und unseren progrämmchen, und das ist .. auch gut so ! • aktuelles auszählungs-resultat • zum voting PeT news-report für LW-portal rendering.de |
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| anti spam day - zur elektronischen müllhal.de .. ( °PeT ) ein begriff macht die runde - spam - unerwünschte werbe-mails überfluten uns. ein nachteil der vielgepriesenen internet"freiheit" tritt ans licht. jede medaillie hat also doch zwei seiten .. oder einen trojanischen pferdefuss ..? ist deine e-mail-adresse erst irgendwo im web notiert ( homepage, forum, gästebuch .. ), wird sie garantiert aufgespürt, von einer datenbank aufgesogen und bald schon überflutet dich : spam. ihr einsatz ist - anders als die bedruckte papier-flut in briefkästen - für den absender kaum mit kosten verbun- den und mit weltweiter reichweite ausserordentlich massenwirksam. als erste gegenmassnahme bietet sich der browser-eigene spam-filter an. doch sind die spammer mittlerweile clever genug, permanent neue absender zu generieren, betreffs zu variieren, etc. .., so dass du mit dem filter- setzen für ein und dieselbe schose bald nicht mehr nachkommst. eine weitere möglichkeit empfahl gestern eine web-bekannte ( dank dir, suse, für den tipp :). man entferne die bisherige mail-addi von der homepage benenne seine hauptmail beim provider in eine ähnlich-klingende um und gebe diese NUR als grafisches abbild ( gif-banner etc. ) zurück auf seine web-site. so können die penetrant umherschnüffelnden mail-such- robots sie kaum noch aufspüren. das mag für hobby-seiten ein probates mittel sein, für grössere unternehmen eignet sich dieses prinzip eher weniger. ein beispiel für "clevere" spam-flutung trudelte zum beispiel heut früh in web-haus. gebt fein acht : solche mails löschen und nichts anklicken ! weder unterlegte links im text, noch aus neugier irgendwas angehäng- tes öffnen; das gäbe nur ärger, hörst .. jule .. ?! - ja pappa .. la papp. oft will einem irgendwer aus übersee irgendwelchen schund andrehn : bombensichere deals, potenzielle erregungs-mittelchen, mehrgliedrige schwanzverlängerungs-sets, in der hälfte aller fälle poppt tatsächlich irgend-eine schmierige pornoseite auf, "geniale" genitale, extreme extremitäten .. gelegentlich springt dich sofort ein fieser, weil dich teuer zu stehn kommender telefon-dialer an, manchmal aber stecken nur miese abzocke-projekte hinter solchen angeboten ( schneeballprinzip .. ) oder gar ein unsichtbares trojanisches matrix-pferd stellt einen huf in deine mailbox-luke .. weil das spammen inzwischen monströse ausmasse angenommen hat, mucken parallel zum heer der genervten otto-normal-surfer nun auch endlich spam-überschwemmte firmen auf .. -------- Ursprüngliche Nachricht -------- FAKE-mail !
hey Renderring, sagmal ist die homepage hier von dir? http://www.Renderring-online.com kam mir etwas komisch vor - aber sehr lustig :o)) gruss, Micha ^^^ automatisch generierte links, die deiner mail-addi angepasst scheinen, aber unterlegt sind mit einer weiter- leitung zu ( in diesem falle argentinischen ) freepage-providern. einrichter solcher seiten können direkt neben dir hausen, sind aber über diesen umweg wegen verbotener inhalte oder evtl. verursachter schäden schwerer dranzukriegen. die in unserm beispiel startende "index-seite" soll ein JavaScript aufrufen, hinter dem irgendein schwarzes loch auf den naiven t-empor-kömmling lauert .. : http://treff.tripod.com.ar .. .. /treff.txt?sid=03100F170C4310050F0F7513580B0B54070F024 F56154F500A45505B45015A414C08015C5D57550155475D quelltext der spammer-index-seite : |
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im frühjahr |
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| Kirchen - Symptomatik Damit eins gleich klar ist: Ich glaube an Gott. Dazu stehe ich. Allerdings ist es mir wurscht, wie Er genannt wird: Manitu oder Allah oder Bhudda oder Quetzalcoatl oder ... schauen Sie doch im Lexikon nach. Und ich brauche auch keine Institution dazu, die mir sagt, wie ich diesen Glauben zu leben habe. DIE Kirche, gleich wie sie sich jetzt bezeichnet, ist eine Behörde und als solche mit allen Nachteilen einer solchen geschlagen. Vorteile gibt es bei einer Behörde nicht - oder haben Sie beim Arbeitsamt schon mal einen Vorteil erlebt? Oder bei der Rentenkasse ? Na also. Bleiben wir der Einfachheit halber bei der christlichen Kirche mit ihren zwei Glaubensrichtungen. Super, aber bei den anderen sieht's nicht besser aus. Dann gibt es da die Leute, die einem erklären, wie man die Bibel (tauschen Sie dies bitte mit dem Buchtitel der von Ihnen bevorzugten Religion aus) lesen MUSS. Als ob ich nicht selbst lesen gelernt hätte und meiner Mutter- und Vatersprache mächtig wäre. Das ist wie im Sozialismus, als einem die Worte des General- sekretärs zum IX. Parteitag der SED erklärt wurden. Spitze. Da aber nun viele selber lesen, fällt ihnen was auf: man redet aneinander vorbei und von der selben Sache, aber völlig verschiedenen Dingen. Im richtigen Leben folgt darauf die Konsequenz, meist in Form einer Scheidung. Im kirchlichen Leben nennt man das dann: Kirchenaustritt. Damit haben beide Konfessionen allen anderslautenden Behauptungen zum Trotz heftig zu kämpfen. Lernen sie daraus? Nein !! Die Kirche ist heute ganz offensichtlich nicht einmal mehr in der Lage, ihre eigenen Gebäude zusammenzuhalten und klare Anweisungen an die Erbauer selbiger zu geben. Und so wird das Syptom des Unterganges, die Trennung Institution vom Gläubigen auch noch in Stein verewigt: So geschehen zu Gera beim Neubau der katholischen Kirche. Nicht nur, dass ein wenig geschmeidiges und unästhetisches Design gewählt wurde, nein, auch der Glockenturm steht EXTRA und (zumindest optisch) deutlich getrennt vom eigentlichen Gotteshaus klobig, kantig und unbeholfen in der Landschaft. Das alles wirkt so uninspiriert vom verkündeten göttlichen Atem, dass ich befürchte, auch der Letzte wird alsbald, wie weiland Moses, auf dem Heeresberg das elfte Gebot des Herrn empfangen: Glaube nur an Dich selbst und Du glaubst an mich, denn ich bin immer bei Dir. Und dann kann vielleicht auch endlich der Papst die Kappe in die Ecke hauen und muss nicht mehr todkrank den Osterverkauf bei OBI beschwören. In diesem Sinne eine besinnliche Nach-Oster und Vor-Weihnachtszeit !! A. Sjöberg
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| Ein einsamer Soldat .. .. stand in der Wüste und kratzte sich hinter seinem Ohr. Das tat auch Not, denn schon seit Tagen hatte er niemanden mehr getroffen. In den Schützengräben nicht, auch nicht auf den Straßen, die sich endlos zum Horizont hin schlängelten. Der Soldat schnaufte und, ja, da wäre eine Träne in seinem Auge zu sehen gewesen, wenn sie nicht sofort von der Sonne getrocknet worden wäre. Der Soldat dachte an seine Freunde und wann er sie endlich finden würde. Warum war der Weg zu ihnen nur so beschwerlich und warum hatte man ihm das während der Ausbildung nicht erzählt? Der arme kleine Soldat fühlte sich plötzlich allein und bekam Sehnsucht nach zu Hause. Er stand dort in der Wüste und rief: "Mama!" Jetzt trotzten auch die Tränen der Sonne. Doch was war das da vor seinen Augen? Ein Panzer! Und noch einer! Und alles Amerikaner! Der Soldat gluckste wie ein Meerschweinchen vor lauter Glück. Wenn er sich beeilen würde, dann könnten sie ihn mitnehmen. Und so lief er ihnen entgegen, winkte mit den Händen und als seine Mutter davon hörte, holte sie das Wörterbuch herbei und suchte die Bedeutung von "friendly fire". .. wir leben .. in einer kranken Welt und leider ist weit und breit kein Arzt in Sicht, uns vom Leid zu erlösen. Was uns bleibt, ist mentale Zerstreuung und ein wenig Ablenkung. Wahrscheinlich werden wir Mc Donalds in Bagdad und Angela - "Ich bin eine New Yorkerin" - Merkel als Anführerin der nächsten Steuben-Parade nicht verhindern können. Trotzdem sollten wir das Lachen nicht völlig verlernen. Deshalb lade ich alle .. zu meiner gänzlich unpolitischen, .. friedlichen und rundum befriedigenden Lesung am 09.04. ins Comma zu Gera ein. Beginn ist um 20.00 Uhr. Mitglieder terroristischer Vereinigungen werden bei Vorlage ihrer letzten CIA-Gehaltsbescheinigung vom Eintritt in Höhe von 3,00 Euro befreit. Mark Jischinski Nachschlag anderer Natur gibt es am 05.04. ab 22.00 Uhr im Literaturcafé Pegasus bei "Erotisches zur Nacht" |
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| frei
zügig ins feld
( überarbeitet 28/03/03 ) der etat wurde nachträglich im kongress eingereicht; krieg muss schliesslich was spontanes behalten und so geht ein angriff .. selbstverständlich vor ! bürokratische finanzplanungen und demokratische absegnungen sind der tod jedes spritzigen beutezugs. für die anfangsphase sollen also vorerst 75 milliarden us-steuer-taler verpulvert werden dürfen; mögliche gesamtkosten um 2 billionen werden verbal bereits gehandelt .. angesichts solcher unsummen drängt sich die bescheidene frage auf, ob es nicht praktikabler gewesen wäre, gleich den gesamten irak aufzukaufen .. ?! was auch dem humanistischen image zuträglicher wär .. das gäbe bei rund 22 millionen irakis also etwa 3400 $ pro kopf; und das wär´ doch schon was, nicht nur für dortige verhältnisse. im 2 billionen-modell sprängen bald 100.000 $ ? für jeden heraus. beduinen-omi´s müssten erheblich weniger für gemütliche lebens-abende zusammenstricken. den obulus für einen friedlichen abzug des diktators selbst ins exil hätte man natürlich etwas höher ansetzen müssen. so eine verwöhnte palast-sippe beanspruchte für einen versüssten vorruhestand nach all der plackerei mit dem undankbaren volk schon etwas .. mehr. die erdöleinnahmen nach einer gemeinsamen industriellen modernisierung wäre brüderlich zu teilen, blühende oasen á la dubai, kuwait und oman sprössen wie fette sand-pilze aus dem wüsten boden und schwupps, wären alle zufrieden und glücklich .. bush ginge schliesslich ein .. in die geschichte als intelligenter kopf, mitfühlendes menschenwesen und weiser landesvater, der als weltenerster souverän seine macht, statt sie traditionell zu missbrauchen, in den dienst der erdengemeinschaft stellte. ein schritt hin zu wirklicher globalisierung durch weltverantwortung; was ein ende aller kriege bedeutete; revolutionierung einer derzeit eher noch einseitig profitorientierten globalisierung. eine vereinte welt - da kommen wir letztlich nicht drum herum - bedeutete : du zerbombst keine brücke deines nachbarn, die ja dann gewissermassen auch dir gehört. so ein gesamt-verantwortliches denken muss aller- dings erst einmal aufkeimen und blüten treiben. leider ist die amerikanische wirtschaft derzeit deutlich militärisch ausgerichtet ( der sektor, welcher .. leider immer noch breiteste gewinnspannen verspricht .. ); daher wird diese hürde schwer zu nehmen sein : zuzugeben, dass man die letzten 50 jahre massiv in ein auslaufendes modell : waffenstarrende streitkräfte investiert hat, was dereinst uns deutschen schon zweimal aus dem ruder lief. In diesem zusammenhang bleibt zu hoffen, dass in europa gewachsene standpunkte nicht auch als kriegsfolge negiert werden. PeT ps : die 5 % der erd-bevölkerung, welche 40 % des erd-öls verbraten, leben in nur einem land .. ps2 : zu riesigen nebenwirkungen wenden sie sich an ihren kriegsminister oder dessen päsidenten .. |
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Besuch auf der cebit 2003 |
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| eisern(e) friedens taube
( überarbeitet 18/03/03 ) geschichtlich einmalige vision : die irakische bevölkerung begegnet dem scheinbar unausweichlichen angriff ohne jegliche militärische gegenwehr und dokumentiert sämtliche vorgänge medial für die weltöffentlichkeit. unorthodox und wahnwitzig anmutend, würde so ein pazifistisches vorgehen weniger verluste fordern, da die okkupierende truppe bald demotiviert und der angreifer in aller augen dikreditiert wäre. opfer unter zwangsre- krutierten könnten vermieden und welthistorisch zum ersten mal der fehlende unterschied zwischen soge- nannten "zivilisten" und gezwungenermassen "kriegsdienst"-leistenden zugunsten EINES menschenbildes klar ( und ) anerkannt werden. einmal so geschehen, wäre die nachahmungs-"androhung" durch potentiell von fremdstreitkräften bedrohten ländern ein weg, dieses bislang übliche, letzte konflikt"lösungsmittel" bald auszuschliessen und den krieg als ein im wahrsten sinne überLebtes relikt von dieser erde zu verbannen. kein normal denkender oder persönlich betroffener erdenbewohner kann sich ernsthaft heute noch solche schlachten wünschen; gewiss auch kein landesvater, sobald ihm die sonderrechte vorenthalten sind .. das alte europa das seine geschichtslektionen endlich gelernt zu haben scheint, ist nun dabei, anstehende schularbeiten verantwortlich abzuarbeiten. damit werden wir europäer unserer WELTrolle gerecht : gemeinsam internationales recht zu etablieren, rüstungskontrollen zu gewährleisten, eskalationen in krisengebieten durch eingreiftruppen zu verhindern, selbstständig eigene armeen zu reduzieren und längerfristig militärische berufs- bilder und "wehrpflichten" abzuschaffen. nicht(mehr)vorhandenes kann niemanden stets neu in versuchung führen. diese vision wird gestalt annehmen : ein vernetztes weltsicherheitssystem polizeilicher strukturen anstatt kostenintensiv-waffenstarrender streitkräfte mit artfremd trainierten und ferngelenkten killermaschinen. PeT ___________________________
Dear MoveOn supporter, |
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| payback und so...
1984 ist ein langes Jahr, keiner weiss so genau wann es begann, geschweigedenn, wann es oder ob es jeh enden wird....oder wie! Arztbesuche, Steuererklärungen, Versandkäufe uvm sind schon lange ein klasse Pool für persönliche Infos. Immer her mit den Profilen. Daran haben wir uns gewöhnt. Dass diese Infos immer besser ausgeschlachtet und vermarktet werden können Dank EDV, kann und sollte uns aufregen, ändern wird das nichts. Verkehrsüberwachungkameras...auch was feines. Flucht nach vorn sag ich immer, ein direkter Blick mit freundlichem Lächeln....man will ja einen netten Eindruck machen (wirklich?), also nutze die Gele- genheit...sie bietet sich an jeder Ecke. Deine Spuren im Internet....gibt es, zetern
sinnlos...sich ab und an mal selbst durchgoogeln ist bestimmt ganz
aufschlussreich...Ich hab mich lange sehr sehr vorsichtig im Netz bewegt, bin geschlichen sozusagen, hab Indianer gespielt...lächerlich! Als ob Indianer fliegen könnten. Nee, Spuren hinterlassen wir alle und eigentlich wollen wir das ja auch...dann aber selbstbestimmt! Oder? Allein die Tatsache, dass wir überhaupt online sind, ist ne Aussage für sich, grob gesehn jedenfalls. Unser Ortungsgerät haben wir auch alle stets dabei...immer auf Empfang und Sendung....Handys sind ja so prak- tisch! Kontoauszüge sind zumindest Teillebenslauf....oder Psychogramm? Jedenfalls kann man sich schon seinen Reim drauf machen.....also, ich könnte...hehe... Hotlines schneiden Gepräche mit, was aber noch lange nicht heisst, dass Dir geholfen wird. Ich hab mal gehört, dass man mittlerweile Stimmprofilen bestimmten Persönlichkeitsmerkmale zuordnet. Ok, das nur nebenbei. Auch nett sind all die schicken Kärtchen, die den Geldbeutel füllen. Eine für Photoprost, eine für den real-Markt usw. Jedesmal der gleiche Spruch an der Kasse...hammse ne Payback? Neeeee, verdammt, ich kaufe - noch - inkognito, klar!? Die Photoporstcard hatte übrigens ich tatsächlich selbst. Überhaupt ist fotografieren, was Datenschutz angeht abenteuerlich, oder? Ich meine, da dokumentiert man wer weiss was in allen Facetten und gibt es ohne Grübeln im Fotoladen ab...da, bitteschön, mach mal. Dazu legt man seine Kärtchen auf die Theke und schon läuft der Laden. Also ich finds schon geil, jetzt ne Digicam zu haben ;-) Und aufm PC ist dennoch xp, natürlich plus
Anti-wasweissichalles...aber was nützt das? Ich hab den Durch-
blick eh nicht wirklich. Hänge am Netz wie ´n Fixer an der Nadel und surf ab, was geht. Dabei stolpere ich dann über so ein Leckerli wie TCPA.....(ok, eine alte PC-Mühle plus Softwarepaket wird also gebunkert!!!!) ....und die Gesetzesentwürfe und sonstigen Ideen aus den Think Tanks der "Bush"männer sind diesbezüglich "sicher" auch vielversprechend, wette ich...womit wir wieder beim eigentlichen Thema dieser Tage angelangt wären..... :-/ die suse
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| "Dieser Artikel ( pdf ) soll ein Beitrag sein, damit möglichst viele Menschen das, was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns alle zukommt, leichter durchschauen können." Also - schauen wir gut hin! Und vergessen wir nicht, wie wir mit Verschwörungstheorien umgehen sollten, wenn wir etwas Positives zum Werden dieser Welt beitragen wollen: Nicht mit Hass auf die (eh nicht greifbaren) Verschwörer, sondern nur mit Hinwendung zur eigenen Entwicklung (siehe die zwei Ausschnitte unten). Und die kann mit einem (möglichst vollständigen ;-)) Zusammenbruch festgefügter Weltbilder beginnen ... Morris Haucke *************************************** Verschwörungstheorien lösen bei den meisten Menschen, die mit ihnen konfrontiert werden, eins oder mehrere von vier ihrem Wesen nach destruktiven Gefühlen bzw. Haltungen aus: a) Bitterkeit, Wut oder gar Hass b) Angst c) Ohnmacht d) Gleichgültigkeit/Verdrängung So wie Bitterkeit, Wut oder gar Hass auf einen Mitmenschen die - negative - Bindung an ihn stärkt und ihm in seiner Negativität uns gegenüber Energie zuführt, so füttern wir mit diesen vier Haltungen/Gefühle die Negativität der vermeintlich oder tatsächlichen Verschwörern.. Dieses Geben und Nehmen und sich gegenseitig hochschaukeln kann jeder im Alltag an sich selber und seinen Mitmenschen beobachten. Anders ausgedrückt: Ich stärke das, was ich hasse, das vor dem ich Angst habe, vor dem ich in Ohnmacht versinke und das, was ich aus meiner Realität verdränge. ... Wenn wir unsere Aufmerksamkeit von unseren Spiegelbildern an der Spitze der Macht-Pyramide lösen, entziehen wir ihnen die Energie, die sie bisher in ihrem Verhalten bestärkt hat. Diese Energie steht dann uns selbst zur Verfügung: Dafür, uns unseres Anteils an des globalen Musicals bewusst zu werden, zu erkennen, wo, wann und wie wir in unserem Leben unsere Verantwortung für unser Glück und damit unsere Macht an andere abgaben. .. Dafür, uns sachte aber stetig aus diesem unguten Theaterstück zu lösen und unser zunehmend eigenes Stück zu spielen. Die derzeit im Verborgenen stattfindende positive Veränderung unserer Welt wird nicht von denen bewirkt, die sich dem Kampf gegen die grossen Verschwörer verschrieben haben ... und somit das alte Spiel weiter mitspielen, sondern von denen, die anfangen, ihr eigenes Musical aufzuführen, selbst die Regie zu überneh- men, ihren eigenen Tanz zu tanzen, zunehmend in Harmonie mit anderen, um ein gänzlich neues globales Stück aufzuführen: Den "Tanz der Freiheit". *************************************** aus www.tolzin.de/verschwoerung |
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SCHMELZ•punkt
Ich habe die alten Pfaffen und Wunderheiler wieder gesehen ( oder endlich mal gesehen ) wo ich sie damals, |
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ANDERSartigkeit / FREMDheit / entFERNUNG im zeitalter der schnellen verBINDUNGEN .. "die alten waffen werden entsorgt, damit neue gebraucht werden", meint lafontaine zu recht . allesamt nicht ausreichend logische gründe für einen krieg .. andererseits.. haben wir erste-welt-menschenpet / jänner 2003 |
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brisantes thema als spam-rundmail ? +++ negativ-werbung ? +++ ursprung nicht lokalisierbar +++ |
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![]() 22.09.02 "2209"
diesmal wird sich die welt auch nicht
phoenix aus der asche zum fraß vorwerfen und den kollektiven suizid an
der geißel der eigenen kultur vollziehen, von daher bin ich dafür getrost dem motto des deutschen michel, sich der versuchung zu entziehen die wahlurne kaputt zu urinieren. für jede heute sachgemäß abgebene stuhlprobe im gesundheitsamtkasten gibt es deshalb einmalig 25 extra plätze für die csu. so! und anno dazumal wurde noch richtig gewählt, entweder ein finger von der rechten oder ein finger von der linken hand wurde abhackt und abgegeben. der belzebub soll doch die pluralistische gesellschaft holen! zurück zum dualismus wird programmatisch der oktober eingeläutet, getränkt vom blute tod-geweihter kälber, die den (eu-geförderten) weg zur schlachtbank nach bad tölz entlang traben. vorbei mit aller wortklauberei, ab sofort wird nur noch das parlament geguckt bis die ohren bluten! i'm lost at
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majewko |
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H2O
majewkoverwundert vom deskriptiven argument, dass leitungswasser in deutschen gefilden strenger dem gesetz der staatlichen kontrolle unterworfen sei, als sämtliches gebräu jenseits von gut und böse und der 601:16 gewinn beim cricket cut-throat verstrickt unser aller geist in die paranoia der neuzeit, welche sich empor schwingt und vorbei an den transzendenten abgründen voller wahrheit an denen der geist der evolution klebt. das schwimmenlernen in zeiten der rentenflut und einem lila haus, welches den namen kanzleramt inne hat, schützt demnach vor diesem fegefeuer, welches uns von jeher prophezeit wird. im hofwiesenbad wird derzeit ein kostenloses probetauchen angeboten. |
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| verSATZstück Heute ist mir bewusst geworden, dass ich die Welt nur noch durch Monitore wahrnehme. Nachrichten per Internet, die Wirklichkeit durch den Sucher einer Kamera, Ablenkung per Fernseher, Unterhaltung per e-Mail, ... Gibt es da draussen eigentlich noch irgendwas, das nicht durch rechteckige Ränder begrenzt wäre? Unter dem sich kein Menü für: 'klicken Sie hier, um zum nächsten Level zu kommen' findet? Was muss ich mir denn noch erarbeiten und erkämpfen ausser 10cm Mauspad im Quadrat? Oh Mann, immer wenn mein Rechner abstürzt, die Batterien der Kamera leer sind das Fernsehprogramm mir nicht gefällt, keine E-Mail im Posteingang liegt, dann sterbe ich einen einsamen grausamen Tod. E. |
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| Geheimnis - ein Wort, das wir benützen, um die anderen zu täuschen, um sie glauben zu lassen, wir seien tiefer als sie. Emile Michel Cioran (1911 - 1995) das meiste in der welt erklärt sich oft recht einfach .. die welt-öl-reserven, zum beispiel, werden auf noch gute 40 jahre geschätzt .. wie also sollte der grösste verbraucher seine bekrallte tatze nicht auf die zweitgrösste quelle pratzen .. ?! nicht umsonst gibt die us-reg. jährlich 50 milliarden $ für militärische präsenz im irak-umfeld aus .. ( .. das doppelte eines dt. rüstungs-etats ! ) solche ausgaben verschleudert niemand "nur so zum spass"; bei allem respekt vor der achse des guten, und unseren lieben amis, ich kauf es niemandem ab, sich derartig uneigennützig für die interessen fremder völker einzusetzen, in diesem falle um die "armen irakis" und ihre gen mekka betenden nachbarn vor einem einzelnen finsteren diktator zu schützen .. gefährlich wirds, wenn sich der zur weltmächtigsten figur bestimmte mann zu einer blossen marionette reduzieren sollte, ohne es selbst zu bemerken; logisch, dass alle möglichen lobbyisten selbiges versuchen werden : ihn vor ihre - oft zwielichtigen - karren zu spannen. sorgen wir dafür, dass diese strategie-spiele nicht zum weltbrand führen ! eine unmenge von all dem gegenwärtig wabernden medien"gerechten" geschwafel ist heuchelei; uns bleibt, das eigene hirn auszurenken um "die welt" wieder einzurenken. think global - work local .. J. R. Byter ( click the pick )
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Qualwahlqual |
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Das sein und das b.wusst sein hach, die alten zeiten mit ihren alten klassikern !! was hatten wir doch spass beim lesen. und vor allem fanden wir, das die jungs doch recht an den real existierenden sozialistischen realitäten vorbeigeschrieben hatten. den bürgern der neuen bundesländer* war solcherart literatur ja bis auf die politologen eher fremd, um es mal mit leichtem understatement auszudrücken. und der reiche zitatenschatz den uns die herren marx und murks hinterließen .... , nicht zu vergessen die alten philosophen .... womit wir beim thema wären: das sein bestimmt das bewusstsein. wenn auch manchmal nur für kurze zeit (sehr selten) und auch nur bei labilen menschen (also den meisten von uns). da hatte ich also kürzlich eine dienstliche reise zu unternehmen in die alte BONNdeshauptstadt. Mit dem zug ein schier endloses unterfangen, da hätte mein reiseziel auch kamtschatka heißen können. also auto. privatwagen ? mitnichten. mann muss dem arbeit nehmer (also dem, der meine arbeit nimmt) nun ja nicht alles auf dem tablett servieren. firmen wagen? fehlanzeige , weil nicht vorhanden. also mietwagen. bei einer geschätzten gesamtstrecke von über 1000 km kam die wahl eines renault twingo einem selbstmordversuch von der göltzschtalbrücke gleich. ein sicheres auto musste her. und wer siegt immer bei den crash-tests? richtig, ein mercedes benz sollte es jetzt sein, aber da wir ja nicht gleich übertreiben wollen: C-klasse reicht dann doch erst mal. so saß ich dann alsbald in diesem schniegelniegelnagelneuen wagen, angetan mit anzug, weißem hemd und krawatte und unterschied mich somit erst mal nicht von tausenden anderen geschäftigen geschäftsreisenden in diesen landen und fuhr den bonner ultras, äh, also den bonner ministerien entgegen. und wie ich auf der linken spur über die autobahn zimmerte, immer den bmw vor mir im fadenkreuz des guten sterns auf allen strassen, da beschlich mich doch ein ganz seltsames gefühl. wow, dachte ich: du sitzt in einem benz, du hast nen klasse anzug an, siehst gut aus - du bist jetzt wer !! der nächste gedanke : jetzt bin ich völlig durchgeknallt - das kann doch wohl nicht wahr sein ! als ob mein selbstwertgefühl wirklich von diesem -zugegebenermaßen noblen- blechkäfig abhinge ! und doch: so ganz verließ mich diese seltsame anwandlung den ganzen tag nicht. gottlob sitze ich jetzt wieder in meinem alten japaner, freue mich des lebens und hoffe weiterhin, kein arschloch zu sein. und ich bin zu dem b.wusstsein gekommen, das die alten klassiker wohl doch mehr wahrheiten notiert haben, als einem manchmal lieb sein kann. und das wohl doch jeder so seine verlängerungen, für welches körperteil auch immer, in der einen oder anderen form hat. in diesem sinne: schöne fahrt noch, ob mit trabbi oder rolls. ach ja, zu dem *: damit meine ich ganz bestimmt nicht die gebiete zwischen arkona und fichtelberg, brocken und oder/neiße !! a. sjöberg - ende juli 2002 spontane re:aktion : nur wo du zu fuss hingehst .. bist du auch gewesen .. lass doch die andern ( nachbarn ) um ihre autoMarken feilschen : DAS STATUSsymbol .. schlecht hin .. die meisten mennel dieser welt scheinen auf ihren kleinen "wettbewerb" zwischendurch - möglichst am oberen rand von "ihresgleichen" - nicht verzichten zu können, wenn sich als nebeneffekt ein vermeintlich "erhabenes" gefühl einstellt, um so besser ..! immer wird frag-würdig bleiben, in wie-fern ein mensch "besser" als ein anderer ist .. gewiss eher durch interessante gedanken, menschliche eigenschaften als durch besitz, mechanische aufsätze und/oder anderen technischen überbau .. sorgen wir vielleicht dafür .. dass er - dieser tägliche wettbewerb - auch andere richtungen nehmen kann .. wieso sollten aber nicht auch ossis ihrem potentiellen nachholebedarf ausdruck verleihen dürfen .. ?! ( zeigten uns doch die polnischen nachbarn längst den angeb-lichen stellen-wert von nobel-karossen .. ;o) da man den zweiten schritt nicht vor dem ersten tut, ohne zu stolpern, gleicht sich der neue normalbürger wohl auf diesem weg erstmal irgendwie dem charakter der "alten" welt an. die "freiheit" der mobilität als vision der 60er lässt sich möglicher.weise noch in ländlichsten provinzen ausleben .., kollabiert ansonsten aber in zentralen verkehrsnetzen . ist nicht ein nach.denken angesagt, über den nutzen all dieser täglichen hetzjagden in farradayschen selbst-käfigen von A nach B .. und retour .. im zeitalter der schnellen info-medien .. ? ist dieses tatsächlich noch selbstbestimmt ? erkenntnisgeladen gar ? es scheint ( noch ) kaum möglich .. sich da raus zu halten .. geborenen und bekennenden verlierern, die sich diesem wettkampf feige zu entziehen suchen, bleibt die geringste chance .. "andere" zeichen zu setzen .. ? brückenpenner J. R. Byter *der sich sogleich eine andere identitäts-prothese überstülpt .., |
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POLI TICK |
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| ins wort .. gefallen letztlich sah ich seine sendung erst zufällig, dann bewusster .. spätestens heute kennt ihn jeder : michel friedman, jüdscher mitbürger, sonnenstudiogebräunt, zarter schweisshauch um die stirn, die er bietet; gedressed im nadelstreif, unterwegens, zitate einzuholen, vor- und vorsichher zutragen, nach.tragend gelegentlich .. kritisch stets, logisch - aus seiner geschichte heraus ! provokant, latenten humor in grenzen haltend .. mit ausreichenden zuschauer-quoten bestückt, dank des konzepts : "gepachtete wahrheit", schneidig auf multimedialen zeitgeschmack zugeschnitten, hinter leicht überzogenen stimmbändern mit spitzen provokationen lauernd im konkreten fall einem gestandenen politiker entgegengeschmettert mitten in den rollstuhl hinein auf augenhöhe : wolfgang schäuble .. uns dessen letztes innerstes aufzublättern eine "unart" allerdings entblätternd den show-master selbst : diese zart-bittere zyniker-larve, welche gelegentlich hinter zur show getragener grinse-maske hervorlugt, trägt leise züge von rechthaberei .. bei aller selbstdarstellung auf dem run nach der "absoluten wahrheit" ohne wirklich verantwortlich visionäre aufgabe .. oder tatsächlich handwerklich umsetzbare ziele .. postpupertären einduck schindend des narzissten zwischen geschliffenen sätzen und einwürfen laserscharf sich sich hochspiegelnd seine aufklärungssucht, (medien)macht heischend ? reichen aber nun smarte respektlosigkeit und die unhöflichkeit, geladenen gästen permanent ins wort zu fallen, zu mehr als einem zeitgeistigen zugpferd ? sollte sich dieses unterhaltungs-prinzip durchsetzen ? *rat.löser J. R . Byter - ende Juno 2002 ( moralin-säuerlich, weil der typ mein klamm.heimliches prinz.zip kultiviert .. !!! ) |
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| haben-haben-HABEN(wollen) = SEIN gelegentlich packte ihn dieser "heisshunger", dass er ES am selben tage noch ! HABEN musste .. dann konnte er himmel & hölle in bewegung setzen, von spekulatius zu pontifax düsen .. um kurz darauf fest zu stellen, dass er ES im grunde weder mochte, noch brauchte .. nur : für den moment war´s der orgasmus pur .. hauptsache : die inbesitznahme, um´s kurz auszuprobieren, fein säuberlich zu katalogisieren & abzustapeln, oder bald gegen ein anderES einzutauschen .. welchES daraufhin erneut flugs links liegen zu lassen wäre .. keine frage, fast jeden rat, den er erheischte, nahm er .. denkbar dankbar an .. stand mit and´rem .. rat und hilfe stets zur seite und schätzte durchaus sein hamster-dasein selbst kritisch .. ein, kam früher oder später aber nicht umhin, wiederum alles .. gleich .. jetzt & hier ein- & umzusetzen so glich´s einem unfreiwilligen wettkampf oft mit ausgesuchten - nein selbstbestimmten - "rivalen" ( in ermangelung der eigen-schlacht .. ) gegen alltägliches vakuum .. ja.panischem mausetanz ähnlich, ums goldene kalb .. dem marathon-lauf gegen´s übergrosse ziffernblatt .. ( längst ahnend, dass nichts wirklich .. je "mitzunehmen" wär .. ) und obwohl ihm nichts ferner lag, als irgendjemanden einzuengen gestand er so doch beispielsweise mir letztlich nie ein kleines eigenes refugium zu ( von der synaptischen traumkapsel mal abgesehn .. ) das wenige materielle, was ( ich ) mir ganz speziell zusagte, musste er ( sich ? ) mindestens auch vorweisen können .. nun deucht´ euch gewiss, wer heute hier noch einzutrudeln hat, sich ruhig umzuschaun .. ob´s nicht was "neues" gäb´ .. so ist ES ! und so wird ES immer sein : geliebtes bruderherz, du altes stachelschwein .. ;-) J. R. Byter - mitte juno 2002 )( *dem diesES wiederum zum selbstkritischen lebensfüllstoff er.wuchs .. )( | ||||||||||||
und die welt ist doch binär .. |
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Scheinmoral Unsere wunderbar katzbuckelige Gesellschaft ist nach dem Amoklauf von Erfurt angeblich näher zusammen- gerückt. Gemeinschaftsgefühl als Heilmittel und Placebo gegen das Vergessen. In Deutschland ist es außer in diesen Tagen der Solidarität nicht gern gesehen, eine starke Gemeinschaft zu propagieren. Zu sehr drückt eine Schuld, die fast kein Lebender mehr hat. Wir gehen in riesigen Märschen trauerbekundend auf die Stra- ße, um den pervertierten Gewalttätigen in unserer Mitte zu zeigen, daß die Menschlichkeit immer siegen wird. Es ist, als würden wir in einem Meer aus Scheiße stehen und lächelnd Meister Proper in die Höhe halten. In der Menge kann ich selbst Lohmann entdecken, dieses Arschloch aus dem zweiten Stock in unserem Miets- haus, dem ich bis zu dem Zeitpunkt, als mich die Nächstenliebe durchfuhr, noch die Krätze an den Hals wünschte oder einen Platz neben denen, derer wir nun trauernd gedenken. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, so viel Menschlichkeit und Anteilnahme. Vielleicht ist er gar kein Arschloch?! Es wird landesweit beratschlagt, ob Schulen besser überwacht werden und Sicherheitsdienste die Schul- taschen samt ihrer Träger durchsuchen sollten. Jeder Füller, jedes Lineal, ja jeder zu stark angespitzte Blei- stift ist eine gefährliche Waffe. Und für Waffen überhaupt muß es endlich schärfere Gesetze geben. Schützenvereine umwittert die Aura von bislang bloß übenden Sturmstaffeln, ein Zusammenhang zu terroristi- schen Vereinigungen liegt zwar nicht auf der Hand, ließe sich aber jederzeit in die öffentliche Meinung imple- mentieren. Es mutet fast schon grotesk an, wie nun versucht wird, Hebel anzusetzen, die die physikalischen Gesetze negieren. Man drückt an der kurzen Seite mit aller Kraft, während sich die lange Seite des Hebels kaum biegt, geschweige denn das Hindernis eine Regung zeigt. Den selbsternannten Gewaltbekämpfern ist es ohne Frage zuzutrauen, daß sie als Problemlösung die auf dem Armaturenbrett leuchtende Öllampe ein- schlagen und dann frohgemut Vollgas geben. Als Sozius die große, glückliche Gemeinschaft, die mit den Denkern und Lenkern johlend in die großartige Zukunft prescht. Die nicht unmittelbar Beteiligten werden Erfurt vergessen. „Erfurt? War da nicht vor Jahren dieses Massaker von diesem irren Gymnasiasten?“ „Ja ja, schon schlimm. Aber weißt du, ich war mal dort und habe eine großartige Bratwurst gegessen. Die verstehen echt was davon. Und dann der Dom...“ Wenn uns spätestens in einem Vierteljahr die beängstigenden Stuhlgangprobleme der Haustiere von irgend- einem Prominenten wieder mehr interessieren als der Tod von tausend Menschen bei einem Erdrutsch in Bolivien, wenn sich dann wieder herausgestellt hat, daß der blöde Lohmann doch das größte Arschloch ist, dann sitzen wir in unseren eigenen kleinkarierten vier Wänden und scheißen auf diese mißratene Gesell- schaft da draußen. Was uns derzeit vorgesetzt wird, ist ein übel schmeckender Brei aus Scheinmoral, Illusion und Heile Welt. Übermäßiger Genuß dieses Gerichts führt unweigerlich zu Kopfschmerz und Erbrechen. Daß wir längst mo- ralisch pervertiert und fernab jeglicher humanistischer Ideale sind, fällt erst dann wieder auf, wenn irgend ein besonders krankes Hirn meint, er müsse seiner Person etwas mehr Glanz verleihen und sein sinnloses Leben durch den noch sinnloseren Tod von Unschuldigen bereichern. Mit jedem toten Mensch, der nicht auf natür- lichen Wege, durch Krankheit oder Alter gestorben ist, geht ein unbegreifbares Wunder der Natur für immer in eine Welt, die wir kaum erahnen können. Doch was unsere angeblich durch Schreckensereignisse wach- gerüttelte Gesellschaft tagtäglich mit der hochgepriesenen Würde des Menschen anstellt, bleibt nicht mehr als der krampfhaft bemühte Versuch, sich knapp über dem Tier zu etablieren. Schade nur, daß es immer wieder fehlschlägt. Es ist ein hauchdünner Sieg nach Punkten, jederzeit den eigenen k.o. vor Augen. Mehr und mehr drängt sich der Gedanke auf, daß wir die großen Verlierer der Evolution sind. Für ein Tier zu men- schlich, für den Mensch zu tierisch. Aber heulen wollen wir immer gemeinsam. Wie die Wölfe. . Mark Jischinski - anfang Mai 2002 www.jischinski.de |